Donnerstag, 4. Juli 2013

DIY: framed cork // i love this material!

Als ich vor knapp einem Jahr eine Kiste voller Flaschenkorken vererbt bekam, wusste ich, damit muss ich etwas machen! Dank meiner Prüfungszeit schob ich die Kiste jedoch erstmal unter mein Bett und machte mir eine Notiz auf meiner ´After-Examen-To-Do-Liste`. Vor zwei Wochen kam die Kiste dann wieder unter meinem Bett hervor (danke Frühjahrsputz) und ich überlegte. Und überlegte. Und überlegte. Nachdem ich mich nach einer Woche immer noch nicht entschieden hatte, was ich genau machen wollte, spielte ich eine Weile mit dem Material herum, schnitt die Korken auseinander, bestickte die Scheiben mit weißem Garn, klebte sie neu zusammen... und dann landeten die Korkenscheiben in Reih und Glied einfach in drei unterschiedlich großen Bilderrahmen! Langweilig? Vielleicht. Aber ich hab noch immer ne ziemlich volle 
Kiste. Also wer weiß, was mir noch einfällt ;)

 
Kork ist eines meiner liebsten Materialien. Schon als kleine Babys krabbelten meine Brüder und ich auf unseren Korkböden daheim rum. Wahrscheinlich verbinde ich deshalb auch mit diesem Material Wärme, Geborgenheit und Natürlichkeit. Aber nicht nur ich bin ein Fan von Kork, auch in aktuellen Möbel- und Produktdesignkollektionen spielt Kork eine immer wichtigere Rolle. Ganz zu schweigen von Schuhen mit Korkabsatz und -ganz neu- Taschen aus einer Art Korkleder.


Jetzt aber zu meinen Bilderrahmen. Folgendes braucht ihr dazu:
  • Flaschenkorken
  • kleine Säge oder gezahntes Messer
  • Schneidebrett oder -unterlage
  • Lineal und Stift
  • Bilderrahmen (z.B. von Ikea)
  • Klebstoff oder Heißkleber


So geht´s:

Mit dem Lineal und dem Stift 0,5cm Abstände auf den Korken markieren. An den markierten Stellen die Korken in Scheiben sägen oder schneiden.

Aus den Bilderrahmen die Scheibe herausnehmen und stattdessen ein zugeschnittenes Stück weißen Karton einlegen.

Dann die Korkenscheiben in die Rahmen einpassen, an den Seiten eventuell kleinere Korkenstückchen einlegen und, wenn alles passt, ankleben. Trocknen lassen, fertig!


Ich mag das regelmäßige Muster, dass sich durch die aneinandergereihten Scheiben ergibt, wirklich sehr. Außerdem gefällt mir diese Braun-Weiß-Kombi und den Recyclinggedanken, der hinter dieser Arbeit steht, da ich für dieses Projekt absolut nichts Neues kaufen musste (alte/unbenutzte/neu zu bestückende Bilderrahmen findet man zuhause ja eigentlich auch immer). Vielleicht beklebe ich noch einen richtig großen Bilderrahmen mit den Korkenschreiben. Dann hätte ich eine Pinnwand! ;)

Kommentare:

  1. Wow, was eine Fitzelsarbeit. Aber ich muss sagen, das Ergebnis hat was!
    Liebe Grüße, Goldengelchen

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  2. Man könnte sie auch noch bunt anmalen, oder pro Rahmen nur zwei oder drei Stück ... Nägel oä reinbohren und Schmuck oä daran aufhängen ... so viele Möglichkeiten! Ich bin gespannt, was du noch so herzeigst ;)

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  3. Eine sehr coole Idee. Sieht echt schick aus! (:

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  4. Eine wirklich tolle Idee! Werde ich demnächst mal ausprobieren :)

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  5. Mein Bruder arbeitet in einem Taubblinden-Heim, dort stellt man auch so etwas her und verkauft es dann als Pinnwand. Das einzige Problem dabei ist, dass die Korken wirklich trocken sein müssen (also keinerlei Restfeuchte mehr drin sein darf und die auch nicht an einem leicht feuchten Ort aufgehängt werden dürfen), sonst fängt das an zu schimmeln...

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  6. Endlich bist du wieder da :) hab immer mal wieder hier vorbeigeschaut... freut mich sehr und nochmal alles Gute zu deinem Abschluss! (:

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  7. Das sieht echt cool aus :) Könnte ich mir auch gut vorstellen

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  8. Sehr schöne und simple Idee, diese Kunst würde ich mir auch an die Wand hängen. Wirklich ein sehr gelungenes DIY :)
    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

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